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„Aktion Rest-Cent“ hilft dem Hanauer Hospiz Louise de Marillac

22.03.2013

Was will denn mein Arbeitgeber nun schon wieder von mir, mag sich der eine oder andere Mitarbeitende der Barmherzigen Schwestern im August oder September 2011 gedacht haben. Da nämlich wurde die „Aktion Rest-Cent“ von der Hospizstiftung Louise de Marillac ins Leben gerufen, eine Aktion, die sich mittlerweile einer tollen Unterstützung durch eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Barmherzigen Schwestern in vielen Einrichtungen erfreut.

Hintergrund der Aktion ist Folgender: Seit 2004 betreiben die Barmherzigen Schwestern in Hanau das stationäre Hospiz Louise de Marillac. Da der Träger eines stationären Hospizes 10 Prozent der Gesamtkosten der Einrichtung, das sind in Hanau mittlerweile etwa 75.000 Euro, durch Eigenmittel oder Spenden selbst aufbringen muss, wurde etwas später die gleichnamige Hospizstiftung gegründet. Deren Ziel wiederum  ist die ideelle und materielle Unterstützung des Hospizes in Hanau.

Als durch die Stiftungsratsvorsitzende der Hospizstiftung Louise de Marillac, Generaloberin Sr. M. Rosalia Bagus, im August und September 2011 mit einem Informationsschreiben an alle Mitarbeitenden in den Krankenhäusern, den Alten- und Pflegeheimen und Kindertagesstätten sowie in den Erholungseinrichtungen, in den beiden Servicegesellschaften und dem Hospiz selbst die „Aktion Rest-Cent“ vorgestellt worden war, hatte niemand mit einem solch großen Zuspruch durch die Mitarbeiter gerechnet. Sinn der Aktion war es nämlich, alle Mitarbeitenden zu motivieren, den Cent-Betrag nach dem Komma aus der monatlichen Gehaltsabrechnung, also den besagten Rest-Cent, oder auch einen fixen Betrag der Hospizstiftung Louise de Marillac zur unmittelbaren Weiterleitung an das Hanauer Hospiz als Spende zur Verfügung zu stellen. Der so gespendete Jahresbetrag wird auf der Lohnsteuerbescheinigung als Spende ausgewiesen und kann von der Steuer abgesetzt werden.

Der Erfolg dieser trägerweiten Aktion kann sich sehen lassen. So konnte die Hospizstiftung allein in 2012 insgesamt 4.981,61 Euro als Unterstützungszahlung direkt an das Hospiz Louise de Marillac weiter leiten. „Wir sind den vielen beteiligten Mitarbeitern für ihre Hilfe sehr dankbar“, betont Sr. M. Rosalia, „leisten sie doch mit ihrem sozialen Beitrag großartige Fürsorge gemäß unserem Leitbild Liebe sei Tat.“ Jeder noch so kleine Betrag trage dazu bei, die Arbeit der Mitarbeiter mit den Schwerstkranken und sterbenden Menschen im Hospiz zu unterstützen, so die Generaloberin weiter.
Mitarbeitende, die die Aktion noch nicht unterstützen, aber Interesse an der Teilnahme haben, können sich hierzu direkt an die jeweilige Personalabteilung ihrer Einrichtung wenden.

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