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Hospizstiftung Louise de Marillac unterstützt Hanauer Hospiz

20.11.2015

Zu seiner turnusmäßigen Sitzung traf sich kürzlich unter Vorsitz von Generaloberin Sr. Birgit Bohn der Stiftungsrat der Hospizstiftung Louise de Marillac im gleichnamigen stationären Hospiz in Hanau. Der Stiftungsrat, vor allem auch besetzt mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Hanau, beschloss dabei wieder ein kleines Förderpaket für das Hospiz Louise de Marillac in der Hanauer Nussallee.

So genehmigte der Stiftungsrat eine Bezuschussung über 6.062 Euro, die das Hospiz für Supervision, für die Umsetzung von drei kleineren Investitionen und als Verlustausgleich verwenden kann. Gleichfalls freuten sich die Mitglieder des Stiftungsrates, dass durch das aktuelle Projekt der Hospizstiftung, die „Aktion Rest-Cent", nach wie vor ein monatlicher Förderbetrag von etwa 400 Euro an das Hospiz Louise de Marillac weitergeleitet werden kann. Sinn dieser Aktion ist es, alle Mitarbeitenden der Barmherzigen Schwestern zu motivieren, den Cent-Betrag nach dem Komma aus der monatlichen Gehaltsabrechnung, also den besagten Rest-Cent, oder auch einen fixen Betrag der Hospizstiftung zur unmittelbaren Weiterleitung an das Hanauer Hospiz als Spende zur Verfügung zu stellen. Leider seien dem Hospiz durch den halbjährlichen Umzug in die Übergangsräumlichkeiten des Schwesternkonvents des St. Vinzenz-Krankenhauses deutliche Belegungsdefizite entstanden, die in 2015 kaum noch durch zusätzliche Einnahmen wie Spenden aufzufangen sind. Große Anerkennung zollten die Mitglieder des Stiftungsrates den Ordensschwestern im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau für deren Bereitschaft, während der Abrissarbeiten am Krankenhaus sozusagen ihre Privaträume für die Unterbringung der schwerstkranken Hospizgäste zur Verfügung zu stellen. Dies sei ein großartiges Zeichen vinzentinischer Anteilnahme gewesen.

Der Stiftungsrat genehmigte weiterhin die Jahresrechnung der Stiftung für das Vorjahr und fasste Beschlüsse zum Haushaltsplan 2016 und zu zukünftigen Neuanlagen des Stiftungskapitals. Eine ausgiebige Diskussion zur Entwicklung der Hospiz- und Palliativsituation in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis schloss die Tagesordnung ab.

Dem Stiftungsrat der Hospizstiftung Louise de Marillac gehören neben der Generaloberin des Mutterhauses Fulda, Sr. Birgit Bohn, noch Hanaus OB Claus Kaminsky, Dechant Andreas Weber von der Pfarrgemeinde St. Elisabeth, Dr. Ingo Wiedemeier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau, Prof. Dr. Holger Kaesemann, ehemaliger Chefarzt am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau und Harald Hochgreef, Kaufmännischer Leiter der Zentralverwaltung im Mutterhaus Fulda an. Das stationäre Hospiz in Hanau bietet am Standort in der Nussallee insgesamt acht Zimmer mit jeweils separatem Sanitärbereich zur Pflege und Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen an. Wegen des gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteils ist das Hospiz auf ein jährliches Spendenaufkommen von etwa 75.000 Euro angewiesen.

Spendenkonto Hospizstiftung Louise de Marillac:

IBAN: DE55 5065 0023 0000 0713 32, BIC: HELADEF1HAN

Foto:

Obere Reihe v. l. n. r.  Harald Hochgreef, Holger Kaesemann, Ingo Wiedemeier

Untere Reihe v. l. n. r.  Claus Kaminsky, Sr. Birgit Bohn, Andreas Weber

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